Nominierung der FBS-Nachhaltigkeitskampagne weiteres Highlight unserer Zusammenarbeit mit dem FBS

von Christian Windeck via LinkedIn

„Wir benötigen eine Broschüre und sind im Internet auf Ihre Agentur gestoßen“, so fing sie vor drei Jahren an – die wunderbar produktive Zusammenarbeit mit dem Bundesfachverband Betonkanalsysteme e.V. ( FBS), die jetzt mit der mediaV-Award-Nominierung zur „Besten Nachhaltigkeitskampagne“ eines Verbandes einen weiteres Highlight erlebt.

Ich weiß, dass das Wort „Partnerschaft“ im Business-Umfeld mehr als ausgelutscht ist. Da wird der örtliche Getränkelieferant schnell mal zum „Corporate Hydration Partner“. Mumpitz, in meinen Augen. Aber das, was wir da mit der FBS haben, ist schon besonders. Warum? Weil unser Agenturanspruch „Denkfabrik und Sprachrohr“ unserer Kunden zu sein, hier voll greift und ausgesprochen wirkungsvolle Ergebnisse nach sich zieht.

Beton = Klimakiller. Das war ein wesentlicher Bestandteil der kommunikativen Ausgangslage – über die wir übrigens in unserem Agenturpodcast ausführlich sprechen (Link zur Folge).

Klimakiller also… Ein vermeintlicher Fakt, der in den entscheidenden Zielgruppen nicht wirklich hinterfragt wurde. Genau das haben wir dann gemeinsam mit der FBS getan. Long story short: Das Fraunhofer-Institut kommt in einer Analyse zu dem Ergebnis, dass Betonkanalsysteme, gemessen am Overall-CO2-Ausstoß, fast immer die klimafreundlichste Wahl beim Bau neuer Kanäle darstellen.

Die unter anderem darauf aufbauende mehrgliedrige Nachhaltigkeitskampagne des FBS wurde jetzt als eine der erfolgreichsten unter einer Vielzahl von Verbandsprojekten ausgezeichnet und für den mediaV-Award in der Kategorie „Beste Nachhaltigkeitsinitiative“ nominiert.

Unabhängig davon, ob der FBS am 12. Juni in Köln ganz oben aufs Treppchen kommt, sind wir wahnsinnig stolz auf das gemeinsam und ja… „partnerschaftlich“ Erreichte. Wir freuen uns auf alles, was da noch kommt. Angefangen mit unserem Anstoßen auf Platz 1, 2 oder 3 im Millowitsch-Theater.

 

Ergänzung:

Ausgangspunkt der Kampagne war ein verbreitetes Bild: Beton gilt vielen als besonders klimaschädlich. Der FBS wollte die CO2-Bilanz von Kanalrohren verschiedener Werkstoffe in die fachliche Diskussion bringen. Die 2022 veröffentlichte FBS-Insight erläuterte den Vergleich unter anderem anhand einer Fraunhofer-Vorstudie und des Klima-Rechners der TU Kaiserslautern. Die Publikation hielt zugleich fest, dass eine vertiefte Ökobilanz über den gesamten Lebenszyklus noch entwickelt wurde.

Nachtrag 2024: Fraunhofer UMSICHT veröffentlichte später eine vergleichende Ökobilanz zu Abwasserrohren aus Beton, Stahlbeton und den Kunststoffarten GFK, PVC, PE und PP. Im Cradle-to-Gate-Szenario war Beton ab 400 mm Innendurchmesser gegenüber den untersuchten Kunststoffalternativen vorteilhafter; bei 300 mm fiel der Unterschied gering aus. Werden Rückbau und Recycling einbezogen, weist die Untersuchung Vorteile für Beton- und Stahlbetonrohre aus. Die Ergebnisse beziehen sich auf die untersuchten Daten und Annahmen, darunter eine angesetzte Nutzungsdauer von 100 Jahren. Zur Untersuchung von Fraunhofer UMSICHT

Link zur Projektbeschreibung